RLI auf dem 5. BERLINER IMMOBILIENKONGRESS

Berlin, Mixed-use, Schönefeld

RLI auf dem 5. BERLINER IMMOBILIENKONGRESS

Nela Hermann von unserem Akquise Team im Berliner Büro nutzte die Gelegenheit vor Ort und besuchte den BERLINER IMMOBILIENKONGRESS, um sich, wie von dem Veranstalter W&R IMMOCOM angekündigt, „einen kompletten Überblick über den Berliner Immobilienmarkt und aktuelle Branchenthemen“ zu machen.

Im ersten von ihr besuchten Panel mit dem Titel Immobilienfokus BER wurde der BER als Impulsgeber und Wachstumsmotor für die Region Schönefeld und das Wirtschaftsumfeld dargestellt. Entstehen soll eine sehr urbane Flughafenregion mit Hotels, Büros, Gastronomie, einer guten Anbindung zum ÖPNV usw., wovon die Gemeinde Schönefeld stark profitieren soll.

Unter den Podiumsgästen befand sich u.a. Christian Hentschel, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld. Er betonte, wie wichtig die Flughafenurbanität für den Standort sei, damit sich dort Unternehmen auf den ca. 28 ha ausgewiesenen Bauflächen ansiedelten.

Danach ging es weiter mit dem Panel „Ökonomisch, ökologisch und sozial: Wohin führt der Weg?“, aus dem klar hervorging, dass ESG – also die Einhaltung von ESG-Kriterien – für alle Assetklassen zukünftig immer wichtiger wird. Beim Thema „Abriss und der graue Fußabdruck“ betonten die Podiumsgäste, dass nicht nur Bestandsimmobilien, sondern auch Neubauentwicklungen die Umwelt belasten – ein Umstand, der der Immobilienbranche teils nicht so präsent sein dürfte und dem man mehr Beachtung schenken sollte.

Last but not least suchte sie die Podiumsdiskussion über „Retail & Logistik – Wie der Strukturwandel im Einzelhandel den Logistikmarkt belebt“ auf. Nach dem Impulsvortrag „Retail meets Logistik 2030“ spielten sich Vertreter von Immobilien Scout, Corporate Real Estate Zalando SE sowie Kaufland gegenseitig die Bälle zu und diskutierten u.a. über flexible Zukunftskonzepte, Marktdaten und Trends in der Region Berlin.

Auf die Frage, was passiere, wenn alle immer mehr online bestellten, war sich das Podium einig: „Wenn Warenhäuser wie Galeria Kaufhof schließen müssen und Online-Händler mehr gefragt sind, ist Mixed-use, also Einzelhandel, Gewerbe und Logistik unter einem Dach, ein durchaus vorstellbares Konzept für die Zukunft.“ Als Best Practice nannten sie das Prime Now Konzept, da Andienung und Verkehrskonzepte entsprechend vorhanden seien. Große Immobilen seien in Berlin sehr rar und das Baurecht sehr träge, deshalb funktionierten vor allem kleine Flächen (< 3.000 qm) oder Mixed-use Konzepte besser als klassische Logistik.

„Das Programm der Tagesveranstaltung war sehr abwechslungsreich und gut besetzt. Die Logistik stand zwar nicht im Vordergrund und die Diskussionsrunden waren stark auf die Assetklassen Wohnen, Büro und Hotel ausgelegt, dennoch fand ich es interessant zu erfahren, wie sich andere gewerbliche Immobilienklassen derzeit entwickeln“, resümiert Nela Hermann nach der Veranstaltung. „Und am Ende gab es doch noch ein paar interessante Insights über den Berliner Logistikmarkt.“

 

Kategorie: Rückblick und Veranstaltung.

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