Münchener Forschungsprojekt City2Share – Belieferung der letzten Meile beim Logistikkonzern UPS

Münchener Forschungsprojekt City2Share – Belieferung der letzten Meile beim Logistikkonzern UPS

Mitte Oktober sind Anita Lang-Schmid und Sandra Martel von RLI der Einladung der Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. ins Münchener Schlachthofviertel gefolgt. Dort durften sie live miterleben, wie UPS im Rahmen des Münchener Forschungsprojekts City2Share – ein Projekt, das nachhaltige Mobilitätskonzepte untersucht – das Thema City Logistik umsetzt. Der UPS Projektmanager Peter Blösl erklärte den rund 20 interessierten Damen, was sich hinter dem Projekt verbirgt und wie UPS versucht, die Herausforderung der berühmten letzten Meile zu meistern und dabei die Umwelt schont.

Im Münchener Schlachthofviertel befindet sich eines der drei innerstädtischen Mikro-Depots von UPS, von wo aus hauptsächlich Express-Güter mit elektrobetriebenen Lastenrädern und Cargo-Cruisern an Privathaushalte und Unternehmen geliefert werden. Das Mikro-Depot ist im Grunde genommen ein großer abgesperrter Parkplatz, an dem täglich ein bunter UPS-Container vollbepackt mit Paketen abgeladen wird. Von dort werden sie in Windeseile von den UPSlern auf die Auslieferungsfahrräder geladen. 1000 Stopps am Tag sind es mittlerweile – 270 waren es im Juli 2017. Früher hätte UPS dafür neun Lieferfahrzeuge benötigt.

Für die Umwelt und die Kunden ergeben sich aus dieser zukunftsorientierten Art der Lieferung viele Vorteile, wie z. B. Schnelligkeit, Entlastung des Innenstadtverkehrs und Reduzierung des Lärms und der Emissionen. Dass die Kunden das Konzept positiv wahrnehmen und Passanten mit den UPS-Fahrradzustellern sogar ein Selfie machen wollen, ist ein weiterer Bonus. Auch mit den beiden RLI-Kolleginnen ließen sich die gut gelaunten UPS-Kuriere ablichten. Sie erlaubten ihnen sogar, einmal in ihrem Gefährt Probe zu sitzen.

UPS hat noch viel vor in Sachen City Logistik. So denkt der KEP-Dienstleister z. B. über weitere Mikro-Depots in München und eine Ausweitung auf andere Städte nach. Auch eine Ausdehnung der Lieferzeiten bis 21 Uhr ist nicht ausgeschlossen. Auch Sandra und Anita, beide fleißige Online-Shopper, würden eine Weiterentwicklung des Projekts begrüßen. Und die 77 Prozent der Internetnutzer in Deutschland (Quelle Statistisches Bundesamt), die online einkaufen, sicherlich auch.

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